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Nuttlar

Nuttlar wurde anno 1072 erstmals urkundlich erwähnt, ist damit eine der ältesten noch existierenden Siedlungen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig.NuttlarBekannt wurde die Ortschaft durch ihre ehemalige Kornbrennerei (Schneider-Korn) und als Schieferdorf. Unter- und Übertagebau von Schiefer drückten dem Ortsbild ihren Stempel auf. Auch wenn der Abbau im Jahr 1985 eingestellt wurde, sind die Relikte in Form der Schieferhalden oder des ehemaligen Betriebsgebäudes noch sichtbar.

Heute findet sich in Nuttlar ein gutes Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe. Zurzeit entsteht dort im Zuge des Weiterbaus der A 46 die mit 115 m höchste Autobahnbrücke Nordrhein-Westfalens. Kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Kallenhardt befindet sich ein gut besuchter Freizeitbereich mit geräumigem Parkplatz für Wanderer, SGV Wanderheim, Spiel- und Bolzplatz und Tretbecken.

Der landschaftlich sehr schön gelegene Ortsteil Grimlinghausen, der bis 1974 noch zum damaligen Amt Bigge gehörte, wurde in den 80-er Jahren bekannt durch den Nachbau der Lourdes-Grotte.

Ortsvorsteher: Markus Sommer